Abgebissen

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Des Deutschen neues Feindbild

„Wie gefährlich ist der Islam für Deutschland?“ fragt der Redakteur eines Online-Magazins unter den Stichpunkten „Pro & Kontra“ / Stimmungsbild.

Der Artikel ist dabei weder ein Stimmungsbild, noch ein Pro & Kontra, sondern eine Ansammlung politischer Positionen die sich auffallend gut mit der Einstellung des Herrn Journalisten decken.

Wenn der Islam für Deutschland also soooo (Oh mein Gott, wir werden alle sterben!!!) gefährlich ist… ist er dann mehr oder weniger gefährlich als z.b. gammelige Atomreaktoren? Oder Feinstaub? Krebs? Naturkatastrophen? Politheinis die Journalismus vortäuschen, die sind doch auch ziemlich gefährlich, oder? Dummheit, Ignoranz?
Die Liste ist sehr lang und irgendwo weit hinten findet sich vielleicht auch noch so ein Punkt mit „religiösen Differenzen“.

Den einen konkreten Islam, als Entität gibt es gar nicht. Aber so kann man natürlich kein Feindbild aufbauen. Aus „Hilfe, die Russen kommen!“ ist „Hilfe, der Islam kommt!“ geworden. Das ist sogar noch besser, weil noch nebulöser, noch ungreifbarer.

71 Jahre hat diese Gesellschaft mit einem nicht unerheblich hohen Anteil an Fremdenhassern, sowie Alt- und Neu-Nazis existiert. Und jetzt auf einmal soll dieser „Islam“ die größte Bedrohung sein? Ochnöö.

Feigheit, Idiotie, Angst und vor allem die Fremdbestimmtheit der Deutschen sind die wirklichen Hindernisse für die Entwicklung der Gesellschaft.
Die größte Bedrohung für Deutschland ist die deutsche Gesellschaft selbst.

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Buch: Jürgen Todenhöfer – Teile Dein Glück

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Irgendwann 2008 oder 2009 las ich einen Artikel von einem Mann, der seinem Sohn zum bestandenen Abitur eine Reise geschenkt hatte. Wohin es gehen würde, erfuhr der Sohn aber erst am Tag vor der Abreise! Die Reise ging… nach Bagdad! Der Sohn war entsetzt, fuhr aber mit. Das war ein Jahr vor dem Krieg, aber es war zu dieser Zeit auch schon nicht besonders sicher. Mich hat das sehr beeindruckt.
Ich kannte den Mann nicht. Er wurde als ehemaliger Politiker, der nun Manager in einem Medienkonzern war, vorgestellt. Ich merkte mir die Geschichte, vergas aber die Namen.

Dieser Typ aus dem Artikel von damals ist Jürgen Todenhöfer.
Das Buch „Teile Dein Glück und Du veränderst die Welt – Fundstücke einer abenteuerlichen Reise“ ist eine Sammlung von Lebensweisheiten, die Todenhöfer eigentlich für seine Kinder zusammengestellt hat, kombiniert mit passenden, persönlichen Anekdoten aus seinem privaten und beruflichen Leben.

Ich fand das eine sehr angenehme und bereichernde Lektüre. Todenhöfer vertritt natürlich klare Standpunkte, bekehrt oder belehrt aber nicht und bleibt bei seinen konkreten, persönlichen Erfahrungen. Das macht das ganze Buch so angenehm. Er wirkt geläutert und in einigen persönlichen Belangen auch resigniert.

Die Geschichte über die Bagdad-Reise ist im Buch leider nur kurz wiedergegeben.

„Auf dieser Reise, ein Jahr vor Kriegsbeginn, wurden wir Freunde. Wir entdeckten ein wunderbares Land mit liebenswerten Menschen, die vor allem einen Wunsch hatten: Sie wollten nicht mit unseren Bombern und Panzern befreit werden. Sie wussten, der Krieg würde das Tor zu Hölle öffnen.“

Es gibt Bücher, die einen lange begleiten können. Einfach dadurch, dass der Inhalt in verschiedenen Lebensphasen und auf unterschiedlichen Ebenen immer wieder neue Erkenntnisse und Botschaften bereit hält. „Teile Dein Glück“ ist so ein Buch.

Jürgen Todenhöfer
„Teile Dein Glück und Du veränderst die Welt
Fundstücke einer abenteuerlichen Reise“
Goldmann / C. Bertelsmann Verlag, München 2010
ISBN 978-3-442-15709-9, bei Amazon
www.juergentodenhoefer.de

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Spiegelspiegel

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„Ein Clown, ein Nazi und ein korrupter Fußballpabst kommen in eine Bar…“

… so fangen Witze an. Weiterlesen

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Zitat: die Antworten finden

„A great teacher is one who realizes that he himself is also a student and whose goal is not dictate the answers, but to stimulate his students creativity enough so that they go out and find the answers themselves.“
Herbie Hancock

Übersetzung:

„Ein guter Lehrer hat erkannt, dass er selbst auch ein Schüler ist und das sein Ziel es nicht ist die Antworten zu diktieren, sondern die Kreativität seiner Schüler soweit anzuregen, dass sie hinaus gehen und die Antworten für sich selbst finden.“
Herbie Hancock

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6. April 2016

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Kohlfurter Straße

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Manteuffelstraße am Görlitzer Bahnhof

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Skalitzer Straße am Görlitzer Bahnhof

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Lied des Tages: Anderson .Paak – Celebrate

Anderson .Paak: Soundcloud / Official

via Anthony Valadez
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Zitat: Angst erstickt Freiheit

Über Angst und Freiheit im Zusammenhang mit dem Anti-Terror-Krieg:

„‚Überall droht der Feind. Überall müssen wir gerüstet sein. Die ganze Welt müssen wir kontrollieren. Weil wir Angst haben!‘

Das müssen wir überhaupt nicht, weil diese Art von Angst Freiheit erstickt. […] Freiheit kann nicht sein, wo Angst ist. Sie wächst aus Vertrauen und aus der Identität der Person mit sich selber.
KenFM im Gespräch mit: Eugen Drewermann

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19.03.2016

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Die Frühlingssonnenwende = der Zeitpunkt ab dem die Sonne wieder Licht in meine Küche malt :-) … bis auf ein paar Tage genau.

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