Drogenflash hinter der nächsten Ecke

Beim Umsteigen zwischen U2 und U7 versuche ich mich behelfsweise in Echtzeit-Multitasking. Das eine Auge auf die Treppenstufen und Leute vor mir gerichtet, suche ich mit dem anderen Auge in meinem Notizbüchlein danach, wo ich eigentlich hin will.

Zwischen Kritzeleien, Terminlisten  und den geheimen Plänen zur Übernahme der Weltherrschaft banalen Alltagsnotizen müsste ja auch irgendwo der richtige Eintrag in meinem low-tech Navigationssystem sein.

Dann biege ich rechts um die Ecke und muss aufpassen, dass ich mit dem nächsten Schritt nicht in einen HDR-Dschungel stürze..



Manchmal habe ich den Eindruck, dass diese Realität eigentlich nur das Werk eines bekifften Teenagers sein kann. Manche nennen sie „Gott“. Kurz bevor sie sich schlafen legt, weil sie in 3 Stunden zur Schule muss, wird noch schnell das Level „Berlin“ für dieses abgefahrene MMORPG „Welt“ designed.

Es ist ihr gelungen. Bei mir hat dieses wunderschöne Wandbild im U-Bahnhof Bismarckstraße jedenfalls auch ohne körperfremde Substanzen für einen kleinen optischen Drogenflash gesorgt.

Und weil es irgendwie passt:

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Eine Antwort zu Drogenflash hinter der nächsten Ecke

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