5 Euro für ein Foto?

Speicherkarten und Festplatten sind – im Vergleich zu sehr viel früher – sau günstig. Ich höre gelegentlich, das Fotografen rumjammern weil sie das Gefühl haben in ihren Daten zu ersaufen.

In den 10 Jahren von 2002 bis 2012 habe ich etwas über 8000 Fotos (hauptsächlich von kleinen, roten Autos) gemacht, die so in 266 sinnvoll benannten Ordnern chronologisch sortiert vor sich hin schlummern.

Mit der DSLR würde das einen Umfang annehmen, der mir nicht gefallen würde.
Daher habe ich mir eine einfache Frage zum „Aussortieren“ überlegt.
Wenn ich Bilder durchsehe und am Löschen bin, frage ich mich im Zweifel „Wäre ich bereit 5 Euro für das Foto zu bezahlen?„. Ja? Aufheben. Nein? Dann ist es wohl nicht gut/toll/wichtig genug.

Das imaginäre Preisschild hilft mir so zu entscheiden und setzt eine brauchbare Grenze, welche durch theoretisch unendlich viel verfügbaren billigen Speicher nicht mehr existiert.
Anders ausgedrückt: ich habe nicht viel Platz in meinen Schränken und in der kleinen Fotokiste sind dann hoffentlich nur „5 Euro Fotos“.

In der Realität – das muss ich zugeben – sieht es etwas anders aus: von den ca. 560 „neuen“ Aufnahmen mit der DSLR habe ich 140 entwickeln lassen. Da ist also immer noch eine ganze Menge Zeug, das ich aufhebe, einfach weil ich es kann und es mich nichts kostet.

Dieser Beitrag wurde unter Wattsonstjes veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu 5 Euro für ein Foto?

  1. Thomas van Marek schreibt:

    Eigentlich ne gute Idee mit den 5 € Fotos. Muss man erstmal drauf kommen 🙂

Sag was. Oder genieße die Stille...

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s