Notiz zum Öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Ich möchte hier mal eine Perle der deutschen Rechtssprechung dokumentieren.
Das Bundesverwaltungsgericht hat nämlich in einem Urteil – wie ich finde – sehr interessant zum Ausdruck gebracht, welches Selbstverständnis der Rolle des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu Grunde liegt:

18.
[…] Danach leistet der öffentlich-rechtliche Rundfunk unter den Bedingungen der dualen Rundfunkordnung, d.h. des Nebeneinanders von öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunkveranstaltern, einen maßgebenden Beitrag in den Bereichen der Information, der freien individuellen und öffentlichen Meinungsbildung, der Kultur und der Unterhaltung. Die herausragende Bedeutung des Rundfunks für den Prozess der Meinungsbildung ergibt sich aus dessen Breitenwirkung, Aktualität und Suggestivkraft.

Individuelle Meinungsbildung im Zusammenhang mit „Suggestivkraft“ … WOW… damit hatte ich nicht gerechnet!
Mit dem Statement hat das Bundesverwaltungsgericht selber einen für mich maßgebenden Beitrag bei meiner individuellen Meinungsbildung geleistet – und das völlig unbeabsichtigt.

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