Weltenbaum Savignyplatz

Von neulich und ausnahmsweise nur mit Handykamera gemacht.

„An einer Brandmauer gegenüber dem Bahnsteig erinnerte der Berliner Künstler Ben Wagin 1985 mit seinem “Weltenbaum“ an den 40. Jahrestag des Kriegsendes, unter anderem mit Arbeiten von Frieder Kahlo, Joseph Beuys, Peter Janssen, Heinrich Richter Anatol, Siegfried Rischar und Günter Anlauf sowie Texten von Schiller, Brecht und Jünger. Am 20.6.2013 eröffnete Ben Wagin zum „Berliner Themenjahr 2013 – Zerstörte Vielfalt“ ein Remake zur Erinnerung an die zahlreichen jüdischen Berlinerinnen und Berliner, die rund um den Savignyplatz in Charlottenburg und Wilmersdorf lebten, sowie an die Bahntransporte in die Vernichtungslager.“
(Quelle: Berlin.de Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf)

Ich hatte an dem Tag etwas Zeit, saß auf dem Bahnsteig, weil ich auf jemanden wartete und mir fiel diese „Wandkunst“ auf. Eine feine Arbeit. Es lohnt sich auf jedenfall allein nur deshalb mal dort vorbeizuschauen.

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Zitate: Wabi Sabi

„Wabi Sabi is a way of seeing the world that is at the heart of Japanese culture.
It finds beauty and harmony in what is simple, imperfect, natural, modest, and mysterious.“
– Mark Reibstein, Wabi Sabi

„Wabi-sabi suggests that beauty is a dynamic event that occurs between you and something else. Beauty can spontaneously occur at any moment given the proper circumstances, context, or point of view. Beauty is thus an altered state of consciousness, an extraordinary moment of poetry and grace.“
– Leonard Koren, Wabi-Sabi: For Artists, Designers, Poets & Philosophers

„It is only with age that you acquire the gift to evaluate decay, the epiphany of Wordsworth, the wisdom of wabi-sabi: nothing is perfect, nothing is complete, nothing lasts.“
– Paul Theroux

via: Steve McCurry – Art of Imperfection

Käthe Kollwitz / zum 150. Geburtstag

Käthe Kollwitz, * 8. Juli 1867; † 22. April 1945 – Wikipedia

Plastik von Gustav Seitz auf dem Kollwitzplatz

Ich habe noch ihre Skulptur „Mutter mit zwei Kindern“ in der Fröbelstrasse gesucht, aber leider nicht gefunden.

Auf Arte läuft gerade die Doku „Kollwitz – ein Leben in Leidenschaft“ – Empfehlung!

Kurz mal… Wernigerode – und Opa Gustavs Bilder

So richtig gut, ist meine „Salon Verlegung“ nicht gelungen – ich war etwas in Eile:

Der Opa ist eigentlich mein Urgoßvater und die Bilder stammen aus dem Nachlass seines Schwiegersohns, also meines Großvaters.
Vermutlich sind die meisten Bilder so Mitte/Ende der 1950er Jahre entstanden. Dazu gibt’s noch eine ganze Ladung einzelne Blätter, teilweise unfertige Versuche und Skizzen, die ich aber irgendwie auch ganz charmant finde.
Ich habe die jetzt alle vermessen, katalogisiert und abfotografiert. Mal sehen was daraus wird.

Da ja im Moment soviel über „DIE DIGITALISIERUNG“ (Paukenschlag!) gesprochen wird, dachte ich, ich fang‘ mal damit an 😉

Marty’s Drops Delight (in progress)

Die Nacht war dunkel,
das Licht war schwach,
und er sprach am Ende noch:

„Bang Bang…
Beats the Boogie Drops
The Boogie Drops
The Heat.“

…und verschwand
im tanzenden Licht
der sich ausdehnenden
neokonversalen
Tri-Fokal-Eurythmie.

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… Drops… Drops… Drops. Drops.
___

😀

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Das Herz, die Seele und das goldene Licht

Die Spiegelei will ich nochmal mit größeren Abzügen ausprobieren, um alle 3 Motive in eins zu bringen. Jedenfalls geht doch nichts über echte „Hardware“! Photoshop hat nur die Farben korrigiert und beschnitten, der Rest sind Spiegelungen in den Glasplatten vor den Fotos. Das macht genau die Wirkung, die ich bei den digitalen Überlagerungen immer vermisst habe. Jetzt passen die Puzzleteile endlich zusammen! 🙂

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