Log 2017-01-28, Systemwechsel

Draussen in der Simulation ist gerade richtig was los. Hier ist es ruhig und das ist gut so.

Ich war etwas beschäftigt. Der Scanner auf meinem Hauptsystem hatte einen kuriosen Fehlalarm generiert. Ich habe das als Wink mit dem Zaunpfahl genommen, um das alte System endlich vom Netz zu nehmen und einzufrieren. Man muss sich schon überlegen, welchen Türsteher man mit der Einlasskontrolle beauftragt. Und welche Türen da überhaupt für wen offen zu sein haben. Aber ohne Vertrauen geht es nicht – nirgends.

Bei der Gelegenheit habe ich auch den Plastikrouter meines Providers hinter eine Firewall verfrachtet. Das ging so reibungslos, dass ich mich fast etwas geärgert habe, das nicht schon früher gemacht zu haben. Klassiker.
Bei den Plastikroutern ist das mehr so eine Frage der Hoheit. Und ein Gerät auf das der Provider von Außen Zugriff hat – zwecks Updates / Einstellungen -, ist eben schon wie ein Zweitschlüssel zum eigenen Netzwerk.

Rein aus Platzgründen hatte ich den alten Monitor an dem gerade das Reservesystem läuft auf Hochformat gedreht. Für Grafikbearbeitung ist das ja durchaus gebräuchlich. Jetzt merke ich, dass das natürlich abgesehen von „Videos gucken“ gerade für Web-Browsing und die meisten anderen Anwendungen ein sehr praktisches Format ist. Eben wie eine große, hochformatige Seite. Ich würde sogar sagen, dass es konzentrationsfördernd wirkt. Man liesst oder schreibt ja meistens auch in hochformatigen Spalten. Und nicht in diesen dämlichen 16:9-Hollywood-Schlitzen.

Das Blog ist irgendwann auch noch dran mit dem Systemwechsel. Aber das dauert noch. Geht dann vermutlich aber auch wieder einfacher als ich es erwarte. Davon gehe ich jetzt mal aus *g*

Letztens hat mir ein Nachbar „Die Zeit“ im Altpapier hinterlassen. Die Zeit und die TAZ. Was für eine seltsame Kombination. Wie kann man die Zeit nur einfach so wegwerfen. Jedenfall habe ich mir die Zeit genommen, um sie mal zu überfliegen… da war ein Bild von Colt Seavers drin und ein Nachruf auf John Berger, das hat mir gefallen. Der Rest war leider mehr so intelektuelle Hirnwichserei. Ich habe „Die Zeit“ also wieder zurück ins Altpapier getan… dafür habe ich jetzt mehr Zeit.

In dem Video „Das Peter-Prinzip“ ist sehr anschaulich erklärt, warum es in Organisationen (Unternehmen) zu Mißständen kommt. Man könnte dieses Prinzip jetzt auch nach einem anderen momentan sehr häufig auftauchenden Namen benennen. Das Spannende darin ist, dass es so einen unsichtbaren Akteur – von dem nur mal der Arm, die Hand zu sehen ist – darin gibt. Wer ist das? Wer hat am Ende den Clown auf den Chefposten befördert? Der Clown jedenfalls hat erstmal seine persönliche Inkompetenz-Zone erreicht.
Solange der unsichtbare Akteur und der Vize-Chef den Clown weiter fernsteuern, werden noch eine Menge Exkremente durch den Ventilator fliegen. Das ist erstmal häßlich, wird aber auch Positives bewirken.
Ich möchte mir außerdem aber auch die Hoffnung erhalten, dass der Clown nochmal ein „neues Update“ bekommt und sich seiner Verantwortung in der Organisation und den Konsequenzen bewusst wird. Das ist jetzt eine andere Veranstaltung, als der Zirkus in dem er sonst aufgetreten ist. Hat er vielleicht noch gar nicht so richtig gemerkt.

Noch mehr Power mit angehängtem Turbomotor

Die Ingenieure von Roadkill haben ihren neuesten Geniestreich vorgeführt: der Chevrolet Monza wurde in einer früheren Episode bereits mit 4 im Kofferraum platzierten, benzinbetriebenen Laubbläsern ähh… aufgeblasen. Das hatte immerhin schon für 20 zusätzliche PS gereicht. Da geht mit einem leicht modifizierten Konzept natürlich noch mehr…

… und nach oben gerichtete Abgaskrümmer sind definitiv der neue Trend! 😀

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Edit: nur das der Turbo kein Turbo sondern ein Kompressor ist

Peace Now.

Heute war ich auf einen Spaziergang in Friedenau. Unterwegs spielte ein Strassenmusiker Geige in der S-Bahn. Eine wunderschöne, sehr feine Melodie… die fast so klang, als würde die Geige wegen etwas um Verzeihung bitten. Draussen hat es dann die ganze Zeit geregnet.
Friedenau, das klingt ja wie „Frieden, now!“, also… peace now. 😉

Letztens sah ich einen Bericht über die neueste Corvette von Chevrolet. Die Corvette wurde nach einem wendigen Kriegsschiff benannt! Sehr skurrile Namensgebung für einen Sportwagen… also einerseits Kriegsschiff.. SCHIFF, aber dann doch bitte wendig. Nun gut. Die Hauptbestimmung eines Kriegsschiffs ist natürlich neben Angelausflügen und Kriegsschiffwettrennen eigentlich der Krieg.
Das Logo der Corvette besteht aus gekreuzten Flaggen, wovon eine ursprünglich mal die amerikanische Flagge war. Diese durfte aber nicht für kommerzielle Produkte verwendet werden. Also nahm man stattdessen die stilisierte „Fleur-de-Lis“ – die Lilienblüte – als Zeichen für Frieden und Reinheit. (Quelle)

Schwertlilien haben eine interessante Mythologie:

Schwertlilien sind Pflanzen der griechischen Götterbotin Iris, die die Seelen der Verstorbenen entlang einem Regenbogen in das Reich des ewigen Friedens zu führen hatte. Noch heute schmückt man im Orient Gräber mit weißen oder blauen Schwertlilien. In der christlichen Symbolik wurde die Blume Iris zur Überbringerin göttlicher Botschaften und der Regenbogen selbst zum Zeichen des neuen Bundes zwischen Gott und den Menschen und ein Zeichen der Versöhnungsbereitschaft Gottes nach der Sintflut.
— Quelle: Wikipedia

Peace, now.

Bastelprojekt: Fujitsu Futro S900 mit 2,5″ HDD

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Der Futro gehört zur Kategorie der ThinClients. Auf eBay gibt es zur Zeit diverse Modelle ziemlich günstig. Ich habe den S900 genommen, weil er im Gegensatz zum S700 auch einen normalen SATA-Anschluss hat. Es ist natürlich auch möglich den mSATA-Anschluss zu nutzen. Mir war ein normales 2,5″ Laufwerk aber lieber, weil ich das später universeller weiterverwenden kann.
Ich will den Futro erstmal als Testrechner zum Experimentieren mit Linux und BSD nehmen und später evtl. als NAS einrichten. Weiterlesen