Kurz mal… Wernigerode – und Opa Gustavs Bilder

So richtig gut, ist meine „Salon Verlegung“ nicht gelungen – ich war etwas in Eile:

Der Opa ist eigentlich mein Urgoßvater und die Bilder stammen aus dem Nachlass seines Schwiegersohns, also meines Großvaters.
Vermutlich sind die meisten Bilder so Mitte/Ende der 1950er Jahre entstanden. Dazu gibt’s noch eine ganze Ladung einzelne Blätter, teilweise unfertige Versuche und Skizzen, die ich aber irgendwie auch ganz charmant finde.
Ich habe die jetzt alle vermessen, katalogisiert und abfotografiert. Mal sehen was daraus wird.

Da ja im Moment soviel über „DIE DIGITALISIERUNG“ (Paukenschlag!) gesprochen wird, dachte ich, ich fang‘ mal damit an 😉

Die Erlebnisse der Kriegskinder

In der Podcast-Reihe „Oma erzählt vom Krieg“ lässt Jessica Wagener nacheinander fünf Zeitzeuginnen, die damals noch Kinder waren, aus eigenem Erleben eindrücklich erzählen.
„Oma erzählt vom Krieg“, das ist eine joviale Floskel dafür, wenn jemand mal wieder die alten Erinnerungen auspackt. Aber wir brauchen diese Erinnerungen – heute mehr denn je.

Mehr zum Podcast „Oma erzählt vom Krieg“

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Nachtrag: der Podcast passt hier natürlich besonders gut, weil das – soweit ich mitbekommen habe – alles „Berliner Omas“ bzw. „Berliner Kinder“ sind. Und wenn die sagen, „Berlin sah damals aus, wie Aleppo heute“, sollte uns das wirklich nachdenklich machen. Ich habe aus der Beschreibung auch den „Weltkrieg“ (gegenüber dem Titel auf Soundcloud) rauseditiert, weil mir das nicht weit genug geht. Ein Weltkrieg fängt ja nicht gleich als solcher an, sondern wächst aus einzelnen Konflikten und verschiedenen internationalen Verstrickungen.

Log 2017-01-28, Systemwechsel

Draussen in der Simulation ist gerade richtig was los. Hier ist es ruhig und das ist gut so.

Ich war etwas beschäftigt. Der Scanner auf meinem Hauptsystem hatte einen kuriosen Fehlalarm generiert. Ich habe das als Wink mit dem Zaunpfahl genommen, um das alte System endlich vom Netz zu nehmen und einzufrieren. Man muss sich schon überlegen, welchen Türsteher man mit der Einlasskontrolle beauftragt. Und welche Türen da überhaupt für wen offen zu sein haben. Aber ohne Vertrauen geht es nicht – nirgends.

Bei der Gelegenheit habe ich auch den Plastikrouter meines Providers hinter eine Firewall verfrachtet. Das ging so reibungslos, dass ich mich fast etwas geärgert habe, das nicht schon früher gemacht zu haben. Klassiker.
Bei den Plastikroutern ist das mehr so eine Frage der Hoheit. Und ein Gerät auf das der Provider von Außen Zugriff hat – zwecks Updates / Einstellungen -, ist eben schon wie ein Zweitschlüssel zum eigenen Netzwerk.

Rein aus Platzgründen hatte ich den alten Monitor an dem gerade das Reservesystem läuft auf Hochformat gedreht. Für Grafikbearbeitung ist das ja durchaus gebräuchlich. Jetzt merke ich, dass das natürlich abgesehen von „Videos gucken“ gerade für Web-Browsing und die meisten anderen Anwendungen ein sehr praktisches Format ist. Eben wie eine große, hochformatige Seite. Ich würde sogar sagen, dass es konzentrationsfördernd wirkt. Man liesst oder schreibt ja meistens auch in hochformatigen Spalten. Und nicht in diesen dämlichen 16:9-Hollywood-Schlitzen.

Das Blog ist irgendwann auch noch dran mit dem Systemwechsel. Aber das dauert noch. Geht dann vermutlich aber auch wieder einfacher als ich es erwarte. Davon gehe ich jetzt mal aus *g*

Letztens hat mir ein Nachbar „Die Zeit“ im Altpapier hinterlassen. Die Zeit und die TAZ. Was für eine seltsame Kombination. Wie kann man die Zeit nur einfach so wegwerfen. Jedenfall habe ich mir die Zeit genommen, um sie mal zu überfliegen… da war ein Bild von Colt Seavers drin und ein Nachruf auf John Berger, das hat mir gefallen. Der Rest war leider mehr so intelektuelle Hirnwichserei. Ich habe „Die Zeit“ also wieder zurück ins Altpapier getan… dafür habe ich jetzt mehr Zeit.

In dem Video „Das Peter-Prinzip“ ist sehr anschaulich erklärt, warum es in Organisationen (Unternehmen) zu Mißständen kommt. Man könnte dieses Prinzip jetzt auch nach einem anderen momentan sehr häufig auftauchenden Namen benennen. Das Spannende darin ist, dass es so einen unsichtbaren Akteur – von dem nur mal der Arm, die Hand zu sehen ist – darin gibt. Wer ist das? Wer hat am Ende den Clown auf den Chefposten befördert? Der Clown jedenfalls hat erstmal seine persönliche Inkompetenz-Zone erreicht.
Solange der unsichtbare Akteur und der Vize-Chef den Clown weiter fernsteuern, werden noch eine Menge Exkremente durch den Ventilator fliegen. Das ist erstmal häßlich, wird aber auch Positives bewirken.
Ich möchte mir außerdem aber auch die Hoffnung erhalten, dass der Clown nochmal ein „neues Update“ bekommt und sich seiner Verantwortung in der Organisation und den Konsequenzen bewusst wird. Das ist jetzt eine andere Veranstaltung, als der Zirkus in dem er sonst aufgetreten ist. Hat er vielleicht noch gar nicht so richtig gemerkt.